Aktuelle Informationen zum Thema Kita und Corona


23.12.2020

 

Wie wird mein Kita-Platz eigentlich finanziert?

 

Gerade jetzt kommt ab und zu die Frage von Eltern: „Wenn die Kita weitgehend geschlossen und mein Kind zuhause ist und es nur für manche eine Notbetreuung gibt, warum reduziert sich dabei dann nicht der Elternbeitrag?“ Quasi, wenn ich weniger tanke, dann muss ich doch auch weniger bezahlen. Diese Frage wird durch die Art der Finanzierung eines Kita.Platzes beantwortet.

 

Sieben Achtel der Personalkosten machen die Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Ettlingen aus. Beide bringen gewaltige Summen für die Betreuung Ihrer Kinder auf. Das verbleibende Achtel wird durch Ihre Elternbeiträge gedeckt. Der Träger – in diesem Fall die AWO Ortsverein Ettlingen e.V. – ist gemeinnützig und darf keine Gewinne erwirtschaften. Der Vorstand des Trägervereins arbeitet sogar ehrenamtlich. Die Bilanz der Kita prüft die Stadt Ettlingen. Und das jährlich! Die Erziehenden bekommen ein Gehalt, das sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) orientiert. Auch die Nebenkosten bleiben während der Notbetreuung natürlich konstant.

 

Nun ein reales, aktuelles Beispiel: Durch den erneuten Shutdown kommen statt zehn U3-Kindern einer Gruppe nur eines in die Notbetreuung. Jetzt ist ein Erzieher den ganzen Tag für nur ein Kind zuständig, er arbeitet aber die gleiche Stundenzahl. Niemand wird ernsthaft vorschlagen, demjenigen dann das Gehalt zu kürzen.

 

Also müssen die gleichen Einnahmen für die Finanzierung der Kita erhalten bleiben, das heißt, die gleichen Zuschüsse von Land und Stadt und die gleichen Elternbeiträge. Das hat mit dem Träger nichts zu tun. Er „verdient“ nichts daran, wenn die Anzahl der betreuten Kinder schwankt.

 

Einzig die weitere Erhöhung der städtischen Zuschüsse könnte die Eltern entlasten. Der Träger selbst kann das nicht und muss deshalb weiterhin auf den Elternbeiträgen bestehen, die auch im Normalbetrieb zu zahlen sind.


15.12.2020

Liebe Eltern, sehr geehrte Interessierte,

 

wegen der steigenden Infektionszahlen werden die Kitas in Baden-Württemberg ab Mittwoch, 16.12.2020, bis Sonntag, 10.01.2021, geschlossen, allerdings mit Notbetreuung. Wie Sie an den Daten auf den Schreiben erkennen können, findet alles behördlicherseits extrem kurzfristig statt - fast möchte ich sagen, wie üblich. Die Kitas und deren Trägern hecheln wieder mit durchdachten Notbetreuungskonzepten hinterher. Um Sie über die Grundlagen und die Umsetzung der Regierungsbeschlüsse zu informieren, habe ich für Sie alle mir vorliegenden diesbezüglichen Schreiben hier auf die Homepage gesetzt. Es sind dies:

1. Orientierungshilfe des Kultusministeriums mit Begleitschreiben vom 15.12.2020

2. Schreiben des Kultusministeriums über die Schließung von Schulen und Kitas vom 13.12.2020

3. Schreiben des Städtetags Baden-Württemberg Einigung ... vom 13.12.2020.

 

Ich bitte um Ihr Verständnis und grüße Sie herzlich

Thomas Riedel, Vorsitzender des Trägervereins,

 




05.11.2020

05.11.2020


20.10.2020

Corona in der Kita Regenbogen 2. Trotz strikter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen.

Wir alle haben mitbekommen, wie rasant sich Corona wieder in Deutschland ausbreitet. Es war nur eine Frage der Zeit, wann in Ettlingen – trotz aller Prävention – in einer Kita das Virus auftaucht. Das ist jetzt in unserer Kita Regenbogen 2 der Fall.

 

Wir wurden gestern informiert, dass eines der Kinder positiv getestet wurde, das danach die Kita nicht mehr besuchte. Daraufhin wurden noch am gestrigen Montag alle Eltern der entsprechenden Gruppe informiert, mit der Bitte am heutigen Dienstag ihre Kinder nicht mehr in die Kita zu bringen.

 

Das Gesundheitsamt ordnete für alle Kinder und Erziehenden Quarantäne bis Freitag nächster Woche an. Auch Oberbürgermeister Arnold, das Amt für Bildung, Jugend, Frauen und Senioren der Stadt Ettlingen und die Lokalzeitung wurden natürlich informiert.

 

Die beiden anderen Gruppen der Kita Regenbogen 2 arbeiten im Normalbetrieb weiter. Dies ist nur deshalb möglich, weil die von der Pandemie-Verordnung gegebene Möglichkeit der „Mischung“ zweier Gruppen in einer Kita nicht umgesetzt wurde. Diese besondere Präventionsmaßnahme verhindert nun, dass eine weitere Gruppe oder gar die ganze Kita geschlossen werden müssen. Das wäre für viele betroffene Eltern eine erneute Zumutung.

  

Trotz der Infektion eines Kindes hat sich so die strenge (Über-)Einhaltung aller verfügten Präventionsmaßnahmen durch die Erzieherinnen und Erzieher und durch den Kita-Träger bewährt.

 

Wir wünschen dem Kind und seinen Angehörigen einen glimpflichen Verlauf der Infektion und hoffen, dass weitere Ansteckungen ausbleiben.  Und wir als Träger danken den Erzieherinnen und Erziehern für ihr umsichtiges Verhalten und allen Eltern der Gruppe für ihr Verständnis.