Aktuelle Informationen zum Thema Kita und Corona


24.01.2022

Leitfaden der aktuellen Corona VO Kita ab 24.01.2022

Wer muss getestet werden?

 Alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres, die die Kindertagesstätte besuchen. Ungetestete Kinder haben ein „Zutritts- und Teilnahmeverbot“.

 

Ausgenommen von der Testpflicht sind:

 

-           Kinder, an denen ein COVID-19-Test aufgrund einer Behinderung nicht durchgeführt werden kann; dies muss mit einer ärztlichen Bescheinigung glaubhaft gemacht werden.

 

-           Vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Kinder, sofern diese jeweils eine Auffrischungsimpfung erhalten haben.

 

      Wie muss der Testnachweis erbracht werden?

 Die Kita testet die Kinder im Rahmen der Pooltestmethode (PCR Test) immer montags und mittwochs.

 Ausnahme: Nach Absprache mit dem Labor sollen frisch genesene Kinder 6 Wochen lang nicht am Pooltest teilnehmen. Diese Kinder werden wir mittels Antigenschnelltests in der Kita testen.

 

      Was passiert, wenn mein Kind Tag der Pooltestdurchführung später in die Einrichtung kommt, oder nicht in der Kita war?

-          Für diesen Fall haben wir Antigen-Schnelltests in der Einrichtung. Sie können mit Ihrem Kind den Test unter Aufsicht in der Einrichtung durchführen und im Anschluss mit Ihrem Kind 15 Minuten bis zum Ergebnis warten. Ist der Test negativ, kann das Kind in die Gruppe.

 

-          Oder Sie bringen einen Nachweis über den von einem Testzentrum durchgeführten Test (Schnelltest reicht).

 

      Was passiert, wenn der Pooltest positiv ist?

-          Falls das positive Ergebnis im Rahmen der Testungen im Kitaumfeld aufgetreten ist, erfolgt eine Meldung nach §8 IfSG an das Gesundheitsamt durch die Einrichtungsleitung.

-          Die betroffene Gruppe ist am nächsten Tag geschlossen und alle Beteiligten machen einen Einzel-PCR Test. Mit einem negativen Ergebnis kann die Einrichtung wieder besucht werden.

-           Im Anschluss testen sich die Beteiligten der Gruppe täglich für den Zeitraum von fünf Betreuungstagen. Diese Testungen finden in der Kita statt. An den Tagen, an denen keine Pooltestung stattfindet, werden die Kinder mittels Antigen-Schnelltest getestet.

-          Treten im Rahmen der Testungen weitere positive Fälle auf, entscheidet das Gesundheitsamt, ob es sich um ein relevantes Ausbruchsgeschehen handelt. In diesem Fall gilt die Absonderungspflicht für die gesamte Kitagruppe und deren Betreuungskräfte.     

 

      Was passiert, wenn eine Person aus der Gruppe außerhalb des Pooltests positiv getestet wird?

 Ab Bekanntwerden des für die Gruppe relevanten positiven Testergebnisses testen sich die Beteiligten der Gruppe täglich für den Zeitraum von fünf Betreuungstagen. Diese Testungen finden in der Kita statt. An den Tagen, an denen keine Pooltestung stattfindet, werden die Kinder mittels Antigen-Schnelltest getestet.

 

      Was gilt für Erziehungsberechtigte, die sich im Rahmen der Eingewöhnung ihres Kindes oder zur Teilnahme an Elterngesprächen in der Einrichtung aufhalten möchten?

 Die Erziehungsberechtigten müssen einen Testnachweis im Sinne von § 5 Absatz 4 Corona VO vorlegen. Andernfalls besteht ein Zutritts- und Teilnahmeverbot.

 

Grundsätzlich gilt eine Testpflicht für alle Personen ohne Auffrischungsimpfung, d.h. es müssen immer beide Faktoren vorliegen:

 

-          eine vollständige Impfung (i.d.R. 2x) und eine Booster Impfung

 

-          oder eine Genesung plus Impfung und eine Booster Impfung.

 

Dazu wurde das Zutritts- und Teilnahmeverbot angepasst. Das bedeutet, dass Personal, Kinder und Dritte, die sich länger als 15 Minuten in der Einrichtung aufhalten, einer Testpflicht unterliegen, wenn sie keine Auffrischungsimpfung nachweisen können.

 

Eine vollständige Immunisierung, ohne Auffrischungsimpfung ist nicht ausreichend. Daher gilt die „Dreimonatsregelung“, wie sie bei der Ausnahme von der Testpflicht bei 2G+ eingeführt wurde, nicht.

 

       FFP2-Maskenpflicht für Besucher

 In unserer Kita gilt ab sofort eine FFP2-Maskenpflicht!

 

Gemäß § 3 Abs. 1 S. 2 Corona VO müssen Personen ab Vollendung des 18. Lebensjahres innerhalb geschlossener Räume, während der Warn- und den Alarmstufen eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.

 

 

 

·         Sollte sich die Corona VO ändern, wird dieser Plan angepasst!

 


23.12.2020

 

Wie wird mein Kita-Platz eigentlich finanziert?

 

Gerade jetzt kommt ab und zu die Frage von Eltern: „Wenn die Kita weitgehend geschlossen und mein Kind zuhause ist und es nur für manche eine Notbetreuung gibt, warum reduziert sich dabei dann nicht der Elternbeitrag?“ Quasi, wenn ich weniger tanke, dann muss ich doch auch weniger bezahlen. Diese Frage wird durch die Art der Finanzierung eines Kita.Platzes beantwortet.

 

Sieben Achtel der Personalkosten machen die Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Ettlingen aus. Beide bringen gewaltige Summen für die Betreuung Ihrer Kinder auf. Das verbleibende Achtel wird durch Ihre Elternbeiträge gedeckt. Der Träger – in diesem Fall die AWO Ortsverein Ettlingen e.V. – ist gemeinnützig und darf keine Gewinne erwirtschaften. Der Vorstand des Trägervereins arbeitet sogar ehrenamtlich. Die Bilanz der Kita prüft die Stadt Ettlingen. Und das jährlich! Die Erziehenden bekommen ein Gehalt, das sich am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) orientiert. Auch die Nebenkosten bleiben während der Notbetreuung natürlich konstant.

 

Nun ein reales, aktuelles Beispiel: Durch den erneuten Shutdown kommen statt zehn U3-Kindern einer Gruppe nur eines in die Notbetreuung. Jetzt ist ein Erzieher den ganzen Tag für nur ein Kind zuständig, er arbeitet aber die gleiche Stundenzahl. Niemand wird ernsthaft vorschlagen, demjenigen dann das Gehalt zu kürzen.

 

Also müssen die gleichen Einnahmen für die Finanzierung der Kita erhalten bleiben, das heißt, die gleichen Zuschüsse von Land und Stadt und die gleichen Elternbeiträge. Das hat mit dem Träger nichts zu tun. Er „verdient“ nichts daran, wenn die Anzahl der betreuten Kinder schwankt.

 

Einzig die weitere Erhöhung der städtischen Zuschüsse könnte die Eltern entlasten. Der Träger selbst kann das nicht und muss deshalb weiterhin auf den Elternbeiträgen bestehen, die auch im Normalbetrieb zu zahlen sind.


15.12.2020

Liebe Eltern, sehr geehrte Interessierte,

 

wegen der steigenden Infektionszahlen werden die Kitas in Baden-Württemberg ab Mittwoch, 16.12.2020, bis Sonntag, 10.01.2021, geschlossen, allerdings mit Notbetreuung. Wie Sie an den Daten auf den Schreiben erkennen können, findet alles behördlicherseits extrem kurzfristig statt - fast möchte ich sagen, wie üblich. Die Kitas und deren Trägern hecheln wieder mit durchdachten Notbetreuungskonzepten hinterher. Um Sie über die Grundlagen und die Umsetzung der Regierungsbeschlüsse zu informieren, habe ich für Sie alle mir vorliegenden diesbezüglichen Schreiben hier auf die Homepage gesetzt. Es sind dies:

1. Orientierungshilfe des Kultusministeriums mit Begleitschreiben vom 15.12.2020

2. Schreiben des Kultusministeriums über die Schließung von Schulen und Kitas vom 13.12.2020

3. Schreiben des Städtetags Baden-Württemberg Einigung ... vom 13.12.2020.

 

Ich bitte um Ihr Verständnis und grüße Sie herzlich

Thomas Riedel, Vorsitzender des Trägervereins,

 




05.11.2020

05.11.2020


20.10.2020

Corona in der Kita Regenbogen 2. Trotz strikter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen.

Wir alle haben mitbekommen, wie rasant sich Corona wieder in Deutschland ausbreitet. Es war nur eine Frage der Zeit, wann in Ettlingen – trotz aller Prävention – in einer Kita das Virus auftaucht. Das ist jetzt in unserer Kita Regenbogen 2 der Fall.

 

Wir wurden gestern informiert, dass eines der Kinder positiv getestet wurde, das danach die Kita nicht mehr besuchte. Daraufhin wurden noch am gestrigen Montag alle Eltern der entsprechenden Gruppe informiert, mit der Bitte am heutigen Dienstag ihre Kinder nicht mehr in die Kita zu bringen.

 

Das Gesundheitsamt ordnete für alle Kinder und Erziehenden Quarantäne bis Freitag nächster Woche an. Auch Oberbürgermeister Arnold, das Amt für Bildung, Jugend, Frauen und Senioren der Stadt Ettlingen und die Lokalzeitung wurden natürlich informiert.

 

Die beiden anderen Gruppen der Kita Regenbogen 2 arbeiten im Normalbetrieb weiter. Dies ist nur deshalb möglich, weil die von der Pandemie-Verordnung gegebene Möglichkeit der „Mischung“ zweier Gruppen in einer Kita nicht umgesetzt wurde. Diese besondere Präventionsmaßnahme verhindert nun, dass eine weitere Gruppe oder gar die ganze Kita geschlossen werden müssen. Das wäre für viele betroffene Eltern eine erneute Zumutung.

  

Trotz der Infektion eines Kindes hat sich so die strenge (Über-)Einhaltung aller verfügten Präventionsmaßnahmen durch die Erzieherinnen und Erzieher und durch den Kita-Träger bewährt.

 

Wir wünschen dem Kind und seinen Angehörigen einen glimpflichen Verlauf der Infektion und hoffen, dass weitere Ansteckungen ausbleiben.  Und wir als Träger danken den Erzieherinnen und Erziehern für ihr umsichtiges Verhalten und allen Eltern der Gruppe für ihr Verständnis.